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Freising: Bier und immer wieder Bier

Das beste Bier im Land... Es ist das wichtigste, dass Sie über Freising wissen sollten - eine kleine Stadt mit der ältesten Brauerei der Welt! Sie ist stolz auf die unglaublich reiche Geschichte des Bieres und auch auf die Biersorten, die gerade hier einen Versuch wert sind.

Die Siedlung an der Stelle des heutigen Freising existiert seit der Bronzezeit. Aber die Geschichte der Stadt beginnt seit 724, als St. Korbinian ein Benediktinerkloster gründete. Dieses Kloster war der Vorläufer der Diözese, die nach Korbinians Tod im Jahre 739 von St. Bonifatius organisiert wurde. Er wurde der Chef des Bistums. Anschließend wurden alle Fürstbischöfe Freisings sehr mächtig und waren in der ganzen deutschsprachigen Welt berühmt. Eine Siedlung, die am Fuße des Bischofsschlosses gegründet war, wurde dank des Salzhandels sehr schnell reich. Im Jahr 996 wurde Freising von römisch-deutschen Kaiser Otto dem III der Stadtstatus gewährt. Freising wurde die Hauptstadt von Bayern. Aber nach der Verwüstung, die vom Herzog von Sachsen Heinrich dem Löwen im Jahre 1158 verursacht wurde, gab die Stadt der Region München ihre führende Rolle. 

In Freising gibt es zwei architektonische Meisterwerke. Das erste ist der Freisinger Domberg mit dem Bischofssitz, der Freisinger Dom und der Dom St. Maria und St. Korbinian. Das zweite ist der Weihenstephaner Berg. Neben dem Botanischen Garten und dem Campus der Technischen Universität München befindet sich hier das Benediktinerkloster St. Weihenstephan. Am Kloster arbeitet seit 1040 bis heute die älteste Brauerei der Welt - Weihenstephaner. Dies ist eine Staatsbrauerei, wo Graduiertenschule der Brauerei erfolgreich arbeitet. Der Großteil der Freisinger Biersorten wurde, jedoch, auf der Mainburger Straße hergestellt: gerade hier arbeitet jetzt das Hofbräuhaus. Und es ist auch einen Besuch wert, ebenso wie der Weihenstephaner Berg.

In Freising sollte man auf jeden Fall die berühmten Biere von Huber Weißbier bis Jägerbier probieren, die seit den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts im Hofbräuhaus hergestellt werden. Auf Flaschen des Weißbieres "Huber" ist ein Eisbär dargestellt. Es gibt auch Weihenstephaner Weißbier aus der berühmten Brauerei auf dem gleichnamigen Hügel, oder das stärkste Bier Infinium. Nach einem Bier lohnt es sich die bayerische Küche mit herzhaften Speisen zu verkosten. Sie können mit einem Snack (Brotzeit) mit Wurst und Schwarzbrot beginnen. Das traditionelle Biergericht ist Obatzda. Es wird aus dem geriebenen Camembert und Butter mit Gewürzen und Brotkrumen vorbereitet. Für das Hauptgericht gibt es hier Schupfnudeln - die so genannten "Fingernudeln" oder Kartoffelteignudeln. Sie werden aus gekochtem Kartoffelpüree mit Eiern und Muskatnuss gemacht. Überall werden auch Leberkäse, Schweinshaxe und Sauerkraut serviert. Die Münchner Weißwurst ist ein großer Snack in der Mitte des Tages. Zum Nachtisch können Sie die berühmte Bayerische Creme (Bavarois) oder Apfelstrudel nehmen.

In Freising gibt es viele Feiertage. Mai und Ende April - es ist Zeit, den Frühling zu treffen. Zu dieser Zeit verschlingt die Stadt das Maifest mit den Feierlichkeiten anlässlich der ersten fühlbaren Wärme. Es gibt viel Bier, alle tanzen, haben Spaß und hören Pop-Sänger. Im Juni feiert man den Rosentag. Im Rahmen dieses Festes finden Ausstellungen und Verkauf von Saatgut und Blumen, eine Vielzahl von Wettbewerben statt, während dessen die Königin der Rosen, das schönste lokale Mädchen, gewählt wird. Im Juni feiert man das Fest "Theatersommer" mit Aufführungen von Lokal-und Gastensembles, Konzerte und Auftritte von bekannten Künstlern. Das Volksfest im August mit Konzerten und Delikatessen für alle Getränke - vom Bier bis Wein - schließt die Sommerveranstaltungen. Im Oktober feiert man die Ernte. Zu diesem Zeitpunkt wird eine Messe und einwöchiges Fest Kirchweihdult veranstaltet. Und im November lebt die Stadt mit Erwartungen auf Weihnachten: es gibt einen Markt, bunte Lichter brennen, Glühwein wird gekocht und Lebkuchen angeboten.

Trotz der Verlockungen durch Bier, ist es wichtig, einen Spaziergang durch die alte Stadt Freising nicht zu verpassen. Die Besichtigung sollte man vom Hauptplatz – Marienplatz starten. Hier befinden sich die Kirche von St. George  und das Rathaus mit seiner bemalten Fassade und Glockenturm. Hier, im Herzen der Stadt, ist sicherlich das Wahrzeichen der Stadt bemerkenswert - der Alpenbraunbär. Der Legende nach, einer der ersten Fürstbischöfe von Freising und der erste deutschsprachige Schriftsteller, der aufgeklärte Bischof Arbeo von Freising, kam hier genau mit Hilfe eines Bären, der ihn über die Alpen mit dem Gepäck hierher brachte!

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