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Hagen: vier Flüsse und drei Schlösser

Hagen liegt am Zusammenfluss der vier Flüssen: Ruhr, Lenne, Volme, Ennepe. Daher ist es hier sehr einfach schöne Landschaften zu genießen. Die Stadt grenzt an die Bergregion Sauerland - den Rand der Seen, Quellen, Tropfsteinhöhlen und die wunderbaren Skigebiete. So genießen Sie die frische Luft, die Schönheit der Natur, die Wanderwege im Sommer oder das Skifahren im Winter. Darüber hinaus lohnt es sich hier die drei Schlösser, die vom Leben der Feudalherren, Grafen und Fürsten der vergangenen Jahrhunderte "erzählen", zu erforschen.

Zu verschiedenen Zeiten war sie Mitglied der Markgrafschaft Brandenburg, der preußischen Provinz Westfalen und erhielt den Status der Stadt erst im 18. Jahrhundert. Eine wirklich große und erfolgreiche Stadt wurde Hagen später, im Zusammenhang mit der Entwicklung der Kohleförderung und Stahlerzeugung in dieser Region. Die Erkenntnisse darüber, womit sich die Einheimischen früher beschäftigen, kann man im Freilichtmuseum finden, das auch LWL-Freilichtmuseum Hagen, Landesmuseum für Handwerk und Technik genannt wird. Es ist sowohl für die Erwachsenen als auch für die Kinder interessant, vor allem weil es über Werkstätte verfügt, durch die man eine Vorstellung über die Arbeit eines Schmiedes, Bäckers, Brauers erhalten kann. Im Museum können Sie auch typisch westfälische Gerichte und Desserts probieren. Zum Beispiel, hier werden Gans mit Rotkohl, Bohnen mit Speck und gebratenen Kartoffeln und zum Nachtisch - Rote Grütze mit Vanillesoße serviert. 

Und, natürlich, ist es ganz einfach, die traditionellen Gerichte in Restaurants von Hagen zu finden. Eine große Nachfrage unter regionalen Spezialitäten hat der Westfälische Schinken. Der Schinken wird zuerst mit Knochen einige Wochen von Hand trocken gepökelt und anschliessend kalt geräuchert. Seinen besonderen Geschmack verdankt er der Tatsache, dass der Röhrenknochen während der gesamten Herstellung im Schinken verbleibt.  In der Region sind auch Pumpernickel und Pfefferpott sehr beliebt. 

Das historische Zentrum von Hagen ist an der alten Architektur nicht reich, aber in der Umgebung befinden sich drei Schlösser, die noch erhalten geblieben sind: die Ruinen des Schlosses Hohensyburg, Wasserschloss Werdringen, das in ein Museum der archäologischen und geologischen Funden umgewandelt ist, und das Schloss Hohenlimburg, wo man sehen kann, wie die Besitzer vor einigen Jahrhunderten hier gelebt haben.

Hagen hat einen besonderen Platz im Bildungssystem des Landes: hier befindet sich die einzige offene Universität in Deutschland. Die Stadt ist die Heimat des Künstlers Emil Schumacher und der Sängerin Nena. Hier wird auch das Keltische Festival Hagen veranstaltet, das in der Regel Ende Mai stattfindet. Hagen erhebt keinen Anspruch auf den Titel eines touristischen Mekka. Aber das Vorhandensein der Schlösser, des Freilichtmuseums und der Möglichkeit, die Einheit mit der Natur zu genießen machen die Stadt sehr attraktiv. Es kann eine ausgezeichnete Wahl für einen eintägigen Besuch in das nahegelegene Dortmund sein.

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