Der Kreml von Susdal: Schätze hinter uralten Erdwällen

Der Kreml von Susdal ist die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt, sein ältester Teil, der bereits im 10. Jahrhundert entstanden ist. Die Festung, die den Fürstenhof und die Hauptkirche verteidigte, war von Erdwällen umgeben. Obwohl sich nicht alle Bauten auf dem Territorium des Kremls bis heute erhalten haben, gilt er als eines der bedeutsamsten altrussischen Architekturdenkmäler und steht auf der Liste des UNESCO-Welterbes.
Der erste Bau auf dem Territorium des Susdaler Kremls war die Mariä-Entschlafungs-Kirche aus Holz. Nach ihrem Zerfall errichtete man 1225 an der gleichen Stelle die Mariä-Geburts-Kathedrale. Diese wurde auf einem starken Fundament nach einer einzigartigen Technologie aus mit Kalkstein verkleidetem Ziegelstein errichtet. Die Wände zieren ein filigranes Ornament und Fresken aus dem 17. Jahrhundert. In der Inneneinrichtung ist das goldene Tor aus dem 13. Jahrhundert besonders bemerkenswert; Es wird von Blechplatten mit goldenen Motiven aus dem Evangelium auf schwarzem Hintergrund verschönert. Im 19. Jahrhundert wurde ein ungewöhnliches Taufbecken in der Form eines Samowars in der Kathedrale aufgestellt.Im Susdaler Kreml sollte man sich auch die Archiereus-Gemächer nicht entgehen lassen. Im 15. Jahrhundert entstanden, erhielten sie Ende des 17. Jahrhunderts ihre heutige Gestalt. Der für feierliche Empfänge bestimmte Kreuzsaal mit neun Meter hohen Decken ohne Stützsäulen ist schlichtweg überwältigend. Im Saalzentrum steht der Thron des Archiereus, ein Tisch mit Schreibutensilien, ein Schrank und eine Truhe aus dem 18. Jahrhundert. In dieser Räumlichkeit wurden Besucher empfangen, Befehle erlassen, Feste gefeiert. Heute ist hier ein Museum für Landeskunde aktiv, der der Geschichte Susdals zwischen dem 12. und dem 19. Jahrhundert gewidmet ist. Und in der Mariä-Verkündungs-Kirche der Archiereus-Gemächer sind Ikonen aus dem 15. und bis zum 17. Jahrhundert ausgestellt. 1635 wurde auf der Südseite der Mariä-Geburts-Kirche ein Glockenturm erbaut. Heute wird darin die letzte in Russland erhalten gebliebene Jordanische Überdächung aus dem 17. Jahrhundert - eine zeltartige Konstruktion im Stil der religiösen Architektur, die nach einer russischen Tradition zum Fest der Taufe Christi neben dem Taufbecken für den Patriarch und den Adel aufgestellt wurde. Im Jahr 1960 wurde aus dem Jurjew-Polskij Rayon die Nikolskaja Kirche in den Susdaler Kreml transportiert; Sie ist 1766 komplett aus Holz gebaut worden.
Anschrift
ul Kremlyovskaya 27
601293, Suzdal
GPS Koordinaten
56.4167026301059, 40.443012714386
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